Ausgabe 3-2020

Im Fokus

Die Corona-Pandemie zeigt die gesellschaftliche Ungleichheit

Wer bleibt jetzt und in Zukunft im Regen stehen? Die Verbreitung des Corona-Virus trifft Menschen weltweit und verdeutlicht, wie ungleich Risiken verteilt sind. Aus dem Bundessekretariat des Kolpingwerkes Deutschland veröffentlichen wir hier Stimmen zu den Folgen dieser Krise.
Ausgabe 3-2020

Im Fokus

Altes verstehen, Neues leben

Knapp elf Jahre sind die Mitglieder in ostdeutschen Kolpingsfamilien im Schnitt älter als im Rest Deutschlands. Ein Nachteil muss das nicht zwangsläufig sein – sofern eine wichtige Voraussetzung erfüllt wird.
Ausgabe 3-2020

Im Fokus

Schon vorgesorgt?

Altersvorsorge ist kompliziert, bürokratisch oder „noch so weit weg“. Doch deshalb ist das Thema nicht weniger relevant.

Editorial

Ausgabe 3-2020

In der Redaktion verändert sich gerade sehr viel, denn die Digitalisierung des Kolpingmagazins wird jetzt konkret. Im November 2018 hat die Bundesversammlung beschlossen, dass es zukünftig neben dem Printprodukt auch eine digitale Ausgabe des Kolpingmagazins geben soll. Nach der Auswertung der Leserumfrage und der Auswahl einer geeigneten Agentur, arbeiten wir jetzt intensiv, gemeinsam mit der Agentur, an der Gestaltung des digitalen Magazins. Dabei fließen die Ergebnisse der Leserumfrage, die Rückmeldungen und Wünsche der verantwortlichen AG Digitalisierung und der Kolpingjugend mit ein. Die Agentur wird anschließend mit der Programmierung der Website beginnen, die ab 2021 dann auch auf Tablet und Smartphone zu lesen sein wird.

Die Corona-Pandemie führt uns Ungleichheiten und Fehlentwicklungen in der Gesellschaft überdeutlich vor Augen. In dieser Ausgabe weisen die Referentinnen und Referenten aus dem Bundessekretariat darauf hin und sagen, wo aus ihrer Sicht dringend gehandelt werden muss. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist vor allem für Frauen und hier gerade für Alleinerziehende eine Mammutaufgabe – gerade unter den aktuellen Bedingungen. Selbstständige in der Insolvenz, Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, schändliche Zustände in der Fleischindustrie, unhaltbare Bedingungen in Flüchtlingsunterkünften. Die Liste lässt sich fortführen.

Wenn jüdische Jugendliche im Jahr 2020 Bedenken haben, dass ihr Bild und ihr vollständiger Name im Magazin erscheint, dann ist das erschreckend. Antisemitische Übergriffe nehmen in Deutschland wieder zu. Drei Jugendliche erzählen, wie der auch in ihrem nächsten Umfeld spürbare Antisemitismus ihr Leben beeinflusst und wie sie damit umgehen.

In dieser Ausgabe beschließen wir mit dem dritten und letzten Bericht unsere kleine Serie anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Einheit. Im Interview berichten drei engagierte Kolpingmitglieder über das Kolpingleben in Ostdeutschland heute und wie die DDR-Zeit die Entwicklung beeinflusst hat.

Herzlichen Gruß und Treu Kolping

Dein Georg Wahl
Stellvertretender Chefredakteur

georg.wahl(at)kolping.de

Im Fokus

Nachrichten

Schuhaktion

Tolles Sammelergebnis

Erneut hat das Ergebnis der Schuhaktion alle Erwartungen übertroffen: Mehrere hundert Kolpingsfamilien haben 183.550 Paar Schuhe gesammelt bzw. gespendet.
Kolping International

Entwicklungspartnerschaft

Entwicklungspartnerschaften im Namen Kolpings sind ein Segen für alle Beteiligten – das gilt noch einmal mehr in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie.
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Tiere im Kirchturm

Schnuffis Welt

Es gibt schon viele schöne Kirchen, findet Ihr nicht? Kirchen, die man schon von Weitem sehen kann oder mit besonders geformten Zwiebeltürmen. Wusstet Ihr, dass Kirchen dabei nicht nur für uns Menschen bedeutsam sein können, sondern dies auch für Tiere sind? Es gibt eine Vielzahl an Tieren, die Kirchen als Lebensraum nutzen und in den Türmen Unterschlupf finden. Hier stelle ich Euch ein paar dieser Tiere vor. Schreibt mir doch, wenn auch Eure Kirche Lebensraum für Tiere ist!

Euer Schnuffi

Engagement

Drei Hörempfehlungen für Eltern und Kinder

Podcasts für Kinder

Ob Dornröschen, Schneewittchen oder Aschenputtel: Anne Müller hat sie alle. Jeden Samstag liest sie in „Gute Nacht, Sonnenschein“ mit weicher Erzählstimme ein weiteres klassisches Märchen vor. Knapp 100 zehn bis 40 Minuten lange Folgen sind inzwischen zusammengekommen. Folgen, denen sicher nicht nur Kinderohren gerne lauschen. Bild: Anne Müller

 

  • „Gute Nacht, Sonnenschein“, zu hören bei Apple Podcast, Spotify, Deezer und Google Podcasts

Podcasts für Mütter

Die ersten Babymonate sind gut gemeistert. Und dann? Geht es zurück in den Job? Und wenn ja, mit wie vielen Stunden? Müttern, die sich in der Elternzeit solche Fragen stellen, will Caroline Habekost dabei helfen, individuelle Lösungen zu finden – ein jeweils eigenes „Mama-Konzept“. Sie erzählt von eigenen Erfahrungen, interviewt aber auch andere Mütter oder Experten. Bild: Catrin-Anja Eichinger/FestImBild

 

  •  „Finde dein Mama-Konzept“, zu hören bei Apple Podcast, Spotify und Deezer

 

Podcasts für Väter

Im bundesweiten Durchschnitt sehen Mütter ihre Kinder fünf Stunden pro Tag – Väter lediglich zwei Stunden. In seinem Podcast „2-Stunden-Papa“ richtet sich Andreas Lorenz an all jene Väter, die eben das nicht mehr sein wollen. Er gibt Tipps und Tricks, wie sich die Familienzeit trotz eines vollen Terminkalenders maximieren lässt. Da dürften auch berufstätige Frauen die Ohren spitzen.

 

  •  „2-Stunden-Papa“, u.a. zu hören bei Apple Podcast, Spotify und Stitcher.

Beilagen

Alle Publikationen auf einen Blick!

Finden Sie die Publikation aus Ihrem Diözesanverband.
Wir haben diese für Sie digital archiviert.

Totengedenkenn

Totengedenken

Für die Verstorbenen unserer Gemeinschaft feiern wir am 12. August, am 9. September, am 14. Oktober und am 11. November um 10 Uhr die Heilige Messe in der Minoritenkirche in Köln.

“Weil der Mensch Gottes Ebenbild in sich trägt, liebt er; weil Gott Liebe ist, findet der Mensch sein Ziel auch nur in Gott. Religion ist das Fundament im Menschen, und nur sie allein gibt ihm ein würdiges Ziel und führt zu würdiger Vollendung.”

Adolph Kolping